11. Februar 2025
Sabine geht nach dem Frühstück zum Strand nach den Delfinen schauen. Sie sind da. Ungefähr 10 kleine Hector Delfine, die seltensten ihrer Art. Sie tummeln sich in den Brandungswellen direkt am Strand. Jetzt oder nie. Wir wollen mit ihnen schwimmen. Das Wasser ist kalt. Klaus wagt sich zuerst hinein. Sabine steht am Strand mit der Kamera. Sechs Delfine schwimmen auf Klaus zu. Er sieht sie in die Welle springen. Direkt neben ihm. Ein tolles Erlebnis, das er so schnell nicht vergisst. Sabine hat weniger Glück. Die Delfine sind weit weg. Aber sie schwimmt im Meer, so weit südlich wie nie zuvor.
Mit dem Rad fahren wir danach zum südlichsten Punkt der neuseeländischen Südinsel. Am Slope Point weht meistens ein heftiger Wind. Die Haupt-Windrichtung ist an den wenigen Bäumen zu sehen. Sie liegen fast nach Norden gewandt auf dem Boden. Zurück in Curio Bay schauen wir kurz nach den Pinguinen. Ein Gelbaugenpinguin kommt gerade aus dem Meer zurück. Er schüttelt sich das Wasser aus dem Gefieder und hopst von Stufe zu Stufe über die Felsen.
Māori-Begegnung
12. Februar 2025
Bis zu unserer Kaffeepause fahren wir noch abwechslungsreich durch die Catlins. Dann kommt der Southland District. Und damit stupides Fahren auf endlos geraden Straßen. Es gibt nur Kühe und Schafe. Bis Invercargill. Einer Wohnstadt mit schachbrettartigen Straßen. Von weitem sehen wir Bluff auf einem Hügel und das Aluminiumwerk, das jede Menge Hydroenergie benötigt. Vor der Küste ragt Stewart Island aus dem Meer. Dort soll es nur endemische Flora und Fauna geben. Unter anderem viele Kiwis. Doch sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in Höhlen.
In Invercargill bittet uns ein Māori um Fahrradflickzeug. Sein Reifen ist platt. Wir warten bis er fertig ist. Es dauert. Wir geben ihm Tipps. Doch er bevorzugt den Kiwi Way. Endlich ist Luft in dem Reifen und wir können zum Einkaufen fahren. Nach dem Essen treffen wir ihn wieder. Er erzählt uns von seinem Land und seiner Geschichte. Und macht viele Scherze. Wir versuchen seinem Kiwi Englisch zu folgen. Schwierig, zumal er dauernd irgendwelche Māori Wörter dazwischen fügt. Doch interessant, einen Māori kennenzulernen. Einen so lustigen und netten Māori.



















