Deutschlandtour

Klaus ist im September 2025 alleine unterwegs. Aus diesem Grund müsst ihr euch bei diesem Beitrag an einen neuen Schreibstil gewöhnen. Bei all unseren Berichten sind die Aufgaben klar aufgeteilt. Sabine schreibt, Klaus guckt drüber. Klaus fügt die Medien einschließlich Kommentierung ein, Sabine guckt drüber. Also, heute alles neu. Und los geht’s zur Deutschlandtour.

1. Etappe: Familienfest
St. Ingbert – Bad Soden-Salmünster- Weißensee – Dessau-Roßlau

17. bis 19. September 2025

Wir treffen uns alle zwei Jahre mit der großen Familie, meistens im Geburtsort meiner Mutter, in Dessau-Roßlau. So auch im Jahr 2025. 600 km Anfahrt, ein Tag feiern und erzählen, 600 km Heimfahrt. Das ist uns in diesem Jahr zu viel. Sabine hat keine Ferien, so bleibt nicht mehr Zeit als ein Wochenende. Ich werde alleine hinfahren. Warum eigentlich nicht mit dem Rad? Ich beginne mit der Streckenplanung. Ich plane eine komplette Deutschlandtour mit der Teiletappe Familienfest. Nächstes Etappenziel: Besuch bei einem sehr guten alten Freund in Landshut. Und finishen werde ich im Schwarzwald bei Sarah, wo wir unser kleines Familienfest feiern werden. Zu dritt, weil das am 3. Oktober sein wird. Sabine kommt am Feiertag auch nach Hinterzarten. Aber jetzt der Reihe nach.

Ich bekomme zwischenzeitlich eine Einladung von meiner ehemaligen netten Kollegin Petra. Ich möchte unbedingt bei ihrer Verabschiedung dabei sein. Dadurch bleiben mir noch 3 Radtage für die fast 600 km nach Sachsen-Anhalt. Anspruchsvoll. Ich bereue die spätere Abfahrt mit keinem Pedaltritt. Es war ein netter fast familiärer Festakt im größten Projekt meiner Berufslaufbahn, im Ferienpark Bostalsee. Danke Petra.

Mittwochs geht es los. Heute soll ich einen persönlichen Rekord aufstellen. Noch nie bin ich 233 km gefahren, schon gar nicht mit Gepäck. Ich komme gut vorwärts durch die Pfalz, bei Worms über den Rhein, bei Hanau über den Main und durch das hessische Kinzigtal bis Bad Soden-Salmünster. Kurz vor der Dämmerung erreiche ich die reservierte Pension. Ich bin müde, aber nicht geschafft, und ein bisschen stolz.

Auch der nächste Radtag startet sehr früh. Das Kinzigtal ist noch im Nebel. In und nach Fulda begleiten mich einige Höhenmeter bis zur ehemaligen Zonengrenze in der Nähe der Werra. Ich wähle grundsätzlich den fast direkten Weg, was mir kurz nach Eisenach zum Verhängnis werden soll. Ich lande im Feierabendverkehr auf einer extrem stark befahrenen Bundesstraße, von der es kein Entkommen mehr gibt. Und zu allem Überfluss geht es dabei noch ca. 200 Höhenmeter hoch. Ich möchte nur noch runter von der B84. Ich würde auch Gravelpassagen akzeptieren. Aber keine Chance.  Dort, wo ein Feldweg die Bundesstraße erreicht, sind durchgehende Leitplanken. Wahrscheinlich, damit sich kein Radfahrer auf die Hauptstraße verirrt. Dass eine bekloppter Radfahrer abfahren will, damit rechnet niemand. Aber ein großes Lob an alle Auto- und Brummifahrer. Jeder ist bei Gegenverkehr hinter mir geblieben, kein Hupen, kein Gemeckere, kein gefährliches Überholen. Danke. Auf den letzten Kilometern werde ich für die Strapazen belohnt. Mit perfektem Rückenwind fliege ich bis zum Campingplatz in Weißensee. So knacke ich auch heute die 200er Schallmauer.

Ich genieße die ruhigen Straßen im Südharz. Die vielen Anstiege sind angenehm zu fahren. Am heißesten Tag führt mich die Tour ausgerechnet durch die ländlichsten Gegenden in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit sehr eingeschränkter Infrastruktur.  Meine Wasservorräte sind aufgebraucht. Erst nach 35 km hat eine kleine Dorfbäckerei geöffnet. Sonst kein Geschäft, kein Restaurant, kein Café, kein Brunnen, ich bin im Nichts. Nach der Querung der Saale erreiche ich bald die Elbe bei Aken. Der Elberadweg begleitet mich bis zum Ziel. Ich komme als Erster in der Jugendherberge an. Gemeinsam mit meinem Cousin Klemens kann ich so die fast 70 Teilnehmer unseres Familienfest begrüßen.

Eine Stadtrundfahrt in einem historischen Doppeldeckerbus steht auf dem Programm. Mein Cousin, der ehemalige OB von Dessau-Roßlau, führt uns mit hintergründigen und persönlichen Informationen durch die Stadt. Das Junkers-Museum war interessant und lustig. Ich konnte mit der Apollo auf dem Mond landen. Aber am schönsten waren die vielen intensiven Gespräche bei den herzlichen Begegnungen mit der Verwandtschaft. Wir freuen uns schon auf 2027. Dann kommen wir zusammen mit dem Fahrrad.

Start im Dunkeln
Sonnenaufgang bei Homburg
Auf der Nibelungenbrücke bei Worms über den Rhein…
… und bei Großkrotzenburg über den Main, auf einer Länge von 800 m durch Bayern (!!!)
Durch den Hanauer Stadtwald
Bei der 200 km-Marke gibt‘s eine Belohnung
Tagesziel erreicht…
… mit persönlichem Streckenrekord 😀💪🤪.
Das hessische Kinzigtal im Morgennebel
Bei langen Schatten ist es angenehm kühl.
Domplatz in Fulda
Aufbauender Meilenstein: Ehemalige Zonengrenze
Mittagspause in Gerstungen
Mit Rückenwind nach Sachsen- Anhalt
Im Nichts zwischen Saale
… und der Elbe. Hier bei Aken, 638 km von der Quelle und 452 km von der Mündung in die Nordsee entfernt.
Erstes großes Etappenziel: Familienfest in Dessau
Mit dem Doppeldecker auf Stadtrundfahrt…
… vorbei am Anhaltinischen Theater…
… bis zum Junkers-Museum, hier mit meiner Schwester Marion.
Auf die Karte klicken und ihr könnt unsere Route in Komoot anschauen!

2. Etappe: Besuch in Landshut
Dessau-Roßlau – Meerane – Cheb – Regensburg – Landshut

21. bis 24. September 2025

Die Muskulatur hat sich über die zwei regenerierenden Nächte gefreut, der Kopf über die perfekte Ablenkung. Nicht erholt hat sich meine Achillessehne. Noch nie, wirklich nie, hatte ich beim Rad fahren Probleme mit der der empfindlichen Sehne. Die überlangen Radfahrtage fordern ihren Tribut. Die linke Achillessehe ist rot angeschwollen und schmerzt bei jedem Pedaltritt. Verrückt. Und das Wetter hat gewechselt. Immer wieder regnet es. Auf ziemlich eintöniger Strecke, mit Ausnahme der Biotope unmittelbar vor Leipzig, wechsele ich das Bundesland. In Meerane, nein nicht in Südtirol, in Sachsen, übernachte ich bei Dauerregen in einem kleinen Hotel. Ich kann mich in der Apotheke mit Wundcreme für den Po und Voltaren für die Ferse versorgen. Sehr gut.

Ich habe mich so auf das landschaftliche Highlight gefreut, auf das westliche Erzgebirge mit einem Abstecher nach Tschechien. Aber das wird zur reinen Zitterpartie. Im Nieselregen klettere ich bis zum höchsten Punkt. Jetzt schüttet es aus Eimern. Ich bin bergab kaum schneller. Und ich kühle sofort aus, alles ist nass. Der ganze Körper zittert. Das Fahrrad reagiert darauf mit einem unsicheren Gewackel bis nach Klingenthal. Ein kleines Café ist meine Rettung. Ich kann mich aufwärmen, aber in einem unendlich langsamen Prozess. Nach fast einer halben Stunde, nach einem heißen Tee und aufmunterndem Kuchen, sitze ich immer noch mit klappernden Zähne da. Das erweckt wohl unsägliches Mitleid. Ich werde fortlaufend mit frischen Heißgetränken und Gebäck versorgt, kostenfrei. Vielen Dank. Nach einem netten Plausch mit einem radbegeisterten Grenzbeamten bin ich in Tschechien. Nach viel Auf und Ab auf fast autofreien kleinen Sträßchen im Dauerregen erreiche ich mein Ziel in Cheb, oder in Deutsch Eger. „I am so happy to be here“ klappere ich dem Besitzer der Penzion entgegen.

Bei besserem Wetter fahre ich durch das Naabtal bis nach Regensburg. Die ersten Kilometer auf einer ehemaligen Bahnstrecke von Tschechien nach Bayern, auf landschaftlich schöner Strecke bis zum Regen. Nein, nicht schon wieder von oben, sondern an dem Regensburg namensgebenden Fluss. Ich übernachte auf dem Campingplatz sehr originell in einem Baumzelt. Ich freue mich schon ganz gespannt auf den nächsten Tag. Ich werde meinen Jugendfreund Stephan wiedersehen. Die letzte Teiletappe ist bewusst etwas kürzer, dass ich den Tag in Landshut noch nutzen kann.

Wer ist Stephan? Er ist der Bruder meines besten Schulfreundes Wolle, der uns vor 4 Jahren schon viel zu früh verlassen hat. Auch Stephan hat ein schweres Schicksal getroffen. In den frühen 80er-Jahren war er Profitriathlet. Und ein Globetrotter, den es in die ganze Welt verschlagen hat. Und in dieser Zeit war das ungleich anspruchsvoller als heute, ohne Internet, ohne ständige Kommunikationsmöglichkeiten, ohne Medien. In Kanada stand er einem Grizzly gegenüber, auf dem Yukon paddelte er mit einem befreundeten Indianer mit dem Kanu, mit den Schlittenhunden durchquerte er Alaska, im Himalaya, im australischen Outback kämpfte er sich gegen den Wind, an der australischen Küste musste er eine Nacht auf einem Baum verharren, weil er von einem Krokodil angegriffen und belagert wurde. Und er lebte fünf Jahre in Neuseeland. Eine sich immer verschlimmernde Krankheit führte ihn zurück nach Deutschland. Er leidet an einem sehr seltenen Gendefekt, seine Mitochondrien funktionieren nicht mehr. Damit fallen die Energieträger des Körpers komplett aus, Konzentrationsprobleme, Kraftlosigkeit und fast ständige Müdigkeit sind die Folge. Nach dem Tod seines Bruders hat sich die Situation weiter verschlimmert und er musste in ein Pflegeheim umziehen. Dort werde ich ihn besuchen und versuchen, ihn etwas aufzubauen. Er ist aktuell sogar an den Rollstuhl gefesselt. Seit vier Jahren telefonieren wir regelmäßig. Sabine und ich spüren, wie gut ihm diese Sozialkontakte tun. Bei unserer Neuseelandreise haben wir ihn fast täglich mitgenommen, er konnte in seiner ehemaligen Wahlheimat live dabei sein. Und diese Sozialkontakte will ich für ihn erleichtern, intensiver machen, erweitern. Ich werde ihm ein speziell für ihn eingerichtetes Smartphone schenken. Alles vorbereitet, Vertrag abgeschlossen, individuelle Gebrauchsanweisung gefertigt, Kontaktdaten eingespeichert, Bilder übertragen, unsere Website als eigene App eingerichtet.

Und jetzt stehe ich in Landshut vor dem Pflegeheim. Wir erkennen uns wieder, wenn das auch tatsächlich nicht einfach ist, wir umarmen uns herzlich. Es gibt so viel zu erzählen. Aber ihm fehlt die Energie für intensiveren Austausch. Ich gebe ihm eine erste Einweisung für das Handy. Er zeigt mir stolz seine eigenen Zeichnungen, sehr interessant. Und nach zwei Stunden muss er passen und zeigt seine Erschöpfung an. Er hat länger ausgehalten als er selbst oder auch ich gedacht hätte. Unsere Telefonate mussten fast ausnahmslos nach spätestens 10 Minuten abgebrochen werden. Also schon ein erster Teilerfolg.

Ich konnte drei Nächte in Landshut bleiben. Ich wurde von Wolles Frau eingeladen. Vielen Dank liebe Angie. Auch wir hatten unendlich viel zu erzählen. Wir haben immer bis sehr spät abends ausgehalten. Unsere Energie ist nur so gesprudelt. Die nächsten Besuche bei Stephan sind immer erfolgversprechender. Morgens zwei bis drei Stunden, mittags nochmal zwei, für Stephan vor einer Woche noch unvorstellbar. Und er hat das Erlernte sofort umgesetzt. Er hat unmittelbar mit einigen alten Freunden Kontakt aufgenommen. Jeder von ihnen hat sich gewundert und vor allem gefreut. Ich habe mich nach drei Tagen von einem herzhaft lachenden Stephan verabschiedet. Und ich nehme es hier vorweg. Das Smartphone hat nicht nur seine sozialen Kontakte erweitert, nein, es hat ihn jeden Tag, und heute immer noch, positiv gefordert. Er kann zwischenzeitlich wieder selbständig gehen, wenn auch mit Rollator. Er findet fast täglich neue Interessensgebiete im Internet, neue Anregungen für die neu entflammte Zeichenleidenschaft, er findet neue Bücher. Seine Lebensqualität und sein Lebensmut haben sich maximal gesteigert. Perfekt. Mach weiter so, Stephan.

Leipzig
Aus Altenburg kommen die berühmten Spielkarten.
Übernachtung in Südtirol 😂, in Meerane.
Hier gibt’s Medizin für einen wunden Po und eine entzündete Achillessehne.
Auf dem höchsten Punkt im Erzgebirge. Es schüttet aus Eimern.
Klingenthal: Ein Olympiastützpunkt der Nordischen Kombinierer
Ich zittere mich bis zu einem wärmenden Café. Genauso wie es aussieht, fühle ich mich.
Da ist was dran. Danke an das nette Café-Personal.
Abstecher nach Tschechien
Schön einsam, aber genauso nass!
Meine Rettung, meine Penzion, in einer ehemaligen Papierfabrik.
In Cheb (oder Deutsch in Eger)…
… gibt’s den tschechischen Klassiker: Gulasch mit Serviettenknödel..
Über kleine Sträßchen und…
… einen Bahnradweg komme ich nach Bayern.
Auf einer Gravelstrecke umfahre ich die Hauptstraßen…
… in das Naabtal.
Ist das Wetter oder Fluss namensgebend?😉
Ich übernachte im Baumzelt.
Schon weit gekommen, in 6 Tagen.
Nass. Nass. Nass.
In Landshut besuche ich…
… meinen Jugendfreund Stephan.
Angie hat mich für die 3 Tage Landshut eingeladen. Vielen Dank.
Auf die Karte klicken und ihr könnt unsere Route in Komoot anschauen!

3. Etappe: Durchs Allgäu in den Schwarzwald
Landshut – München – Füssen – Lindau – Orsingen – Hinterzarten

27. September bis 01. Oktober 2025

Nachdem ich die alten Freunde über Stephans Erfolge informiert habe, diese dann auch Kontakt mit ihm hatten, konnte ich mich über Einladungen von den alten Kameraden freuen. Die nächste Etappe führt mich zu einem alten Schulfreund, zu Gert und seiner Frau nach Oberhaching, südlich von München. Für diese Strecke habe ich ausnahmslos Fernradwege genutzt, den Isarradweg, fast komplett über Gravelstrecken, bis nach München. Durch München wird es eng. Ich schlängele mich durch abertausende durstige Touristen aus aller Welt, viele in Dirndl und Lederhosen. Es ist Oktoberfest.

Nach einem wirklich netten Abend bei Gert und Carmen führt mich meine Streckenplanung ins Allgäu. Vorbei am Starnberger See bis zum nächsten Stopp am Bannwaldsee bei Füssen. Neuschwanstein schaut aus dem Morgennebel raus. Ab dem großen Alpsee zeigt sich endlich nochmal die Sonne, das erste Mal seit Dessau. Und sofort sind auch wieder einige Radfahrer unterwegs. Kurz vor dem Bodensee geht es auf einem Radweg über Österreich auf den Campingplatz nach Lindau.

Glücklicherweise habe ich die Tage durch das Voralpenland und weiter bis in den Schwarzwald mit einer maximalen Länge von ca. 100 km geplant. Eigentlich wegen der Berge. Aber viel mehr aufgehalten haben mich, im positiven Sinn, drei, vier oder mehr Telefonate mit Stephan. Nicht ganz soweit geht es auch heute über den Bodenseeradweg bis ins Hegau nach Orsingen. Unterwegs überhole ich tatsächlich einen weiteren Radreisenden. Ich fahre einige Kilometer gemeinsam mit ihm. Er hinterfragt technische Tipps und freut sich über Routenanregungen. Und dann kommmt auch schon wieder der Regen. Deswegen miete ich auf dem Campingplatz in Orsingen ein Schlaffass. Aber ein sehr originelles, man schläft auf einem Holzbrett in einem Betonrohr, dass in einen Erdwall eingebaut ist. Ich fühle mich wie bei den Hobbits. Die letzte Etappe führt mich an die Donau. Nach der Donauquelle in Donaueschingen klettere ich 20 km bergauf, in moderater Steigung bis in den Schwarzwald. Sarah kommt mir mit dem Fahrrad entgegen. Wir treffen uns in Schwärzenbach. Der Empfang im Schwarzwald kann nicht typischer sein. Wir lassen es uns spontan bei einer echten Schwarzwälder Kirschtorte richtig gut gehen.

Die letzten Kilometer fliegen wir bergab nach Hinterzarten. Und dann ist auch gleich das kleine Familientreffen perfekt. Sabine kommt fast gleichzeitig mit uns bei Sarah an. Sie musste mit dem Auto fahren, weil die geplante Flixbus-Anreise einen Tag vorher ersatzlos storniert wurde. Aber letztlich war das gut so. Nach unseren schönen gemeinsamen Tagen kann ich mit ihr direkt nach Hause fahren. Mit zwei Vorteilen. Erstens bleibt mir der prognostizierte kalte Dauerregen als Radfahrer erspart. Zweitens haben wir noch etwas mehr Zeit für die Planung unserer in fünf Tagen startenden Korsikatour in den Herbstferien. Ich freue mich, die Erlebnisse wieder unmittelbar mit Sabine teilen zu dürfen. Ich habe in den drei Wochen meine eingespielte Radpartnerin schon vermisst. Mal einfach drauf los zu fahren, Kilometer zu schrubben, war ja mal ganz schön. Aber sich später gemeinsam an Eindrücke von unterwegs zu erinnern, ist nicht zu überbieten. Korsika, wir kommen. Bald.

Auf fast ausnahmsloser Gravelstrecke auf dem Isarradweg bis…
… nach München. Warum ist im Englischen Garten nichts los?
Deswegen. In München ist Oktoberfest. Vorm Rathaus.
Abertausende Touristen aus der ganzen Welt. Auf dem Marienplatz.
Die nächste Einladung. Bei Schulfreund Gert in Oberhaching.
Durch den Münchener Stadtwald.
Starnberger See
Typischer kann sich das Allgäu nicht zeigen.
Und endlich wieder Sonne.
Neuschwanstein zeigt sich im Morgennebel.
Großer Alpsee bei Immenstadt
Kurz vorm Bodensee ein Miniabstecher nach Österreich
Und wieder regnet es Mistgabeln. Aber ich bin nicht mehr bis auf die Haut nass. Angie hat mir Wolles Regenjacke mitgegeben. Perfekt.
Vom Bodensee
… ins Hegau
… zu den Hobbits. Originelle Schlafröhre.
Brrrr. Frühstück bei niedrigen einstelligen Temperaturen.
An der blauen Donau
Von der Donauquelle in Donaueschingen trennen mich nur noch 20 km und 800 Höhenmeter von …
… einem typischen Empfang im Schwarzwald, mit Schwarzwälder Kischtorte.
Kleines Familientreffen bei Sarah in Hinterzarten
Wir genießen die gemeinsamen Tage bei Radtouren…
… und Wanderungen, hier in der Gutachschlucht,…
… die sich in der Wutach fortsetzt.

Auf die Karte klicken und ihr könnt unsere Route in Komoot anschauen!

2 Antworten zu „Deutschlandtour“

  1. Alter Falter, 10 Stunden im Sattel. Echt stramm. Schön, den Bericht vom Babbe zu lesen. Ride on

    Like

  2. Avatar von Kürzl-Scheer Angela
    Kürzl-Scheer Angela

    Hallo Bossi, jetz konnte ich Deine Tour, die ich aus Deinen Schilderungen ja schon bischen kannte, nochmals nach verfolgen. Besonders die Erinnerung mit der nassen Etappe und der Rettung im Cafe kam wieder hoch.

    Aber die Hobbit-Höhle ist auch mega 😉

    Ganz liebe Grüße

    Angie

    >

    Like

Kommentar verfassen