Erdbebenhilfe Marokko – 2024

Eure Spenden: 2.000 Euro
Ein ganz persönliches Projekt für eine Berberfamilie im Hohen Atlas in Marokko:
Im September 2023 wurde das Haus von unserem Berberfreund Abdou bei dem verheerenden Erdbeben im Hohen Atlas zerstört. In dem Haus wohnen Abdou mit seiner Frau und drei Kindern (10, 14 und 19 Jahre), seine gehbehinderten Eltern, und sein Bruder mit seiner krebskranken Frau, insgesamt 12 Personen. Das Haus ist unbewohnbar ist, klaffende Risse in der Außenwand, die Treppe ist zusammengestürzt, der „Salon“ eingestürzt. Die staatliche Unterstützung besteht ausschließlich in der Zurverfügungstellung von Wohnzelten. Das wollte und konnte Abdou seiner Familie und seinen Eltern nicht zumuten. Imlil liegt auf 1.900 m und ist im Winter komplett eingeschneit, unmöglich in einem Zelt mit den alten Eltern zu leben. Die Familie wohnt aktuell in einem kleineren Ersatzgebäude. Mit dem temporären Umzug ermöglicht er seinen Eltern eine altersgerechte Unterkunft und seinen Kindern erhält er die Sicherheit, eine weiterführende Schule zu besuchen.
Wieso kennen wir Abdou und seine Familie? Am Ende unserer ersten selbst organisierten Trekkingtour durch den Hohen Atlas in Marokko haben wir 2005 Abdous Bruder Mohammed als Hüttenwirt einer Hütte des französischen Alpenvereins, Section Casablanca, in Imlil, kennengelernt. Er hat uns eine Visitenkarte gegeben mit den Daten von ihm und seinem Bruder Abdou als Organisatoren von Trekkingtouren. Im Herbst des Folgejahres 2006 hatten wir dann unsere erste Tour mit Abdou gemacht und den Djebel Toubkal bestiegen. Zum Start und Ende der Tour hatten wir in seinem Haus in Mzikene gewohnt und seine Familie kennengelernt. Ein Jahr später waren wir mit unserer Tochter Sarah erneut mit Abdou auf Tour. Wir haben den Kontakt über die Jahre aufrecht erhalten, weitere Touren gemacht, unter anderem im MGoun-Gebiet, einem weiteren 4000er im Hohen Atlas. Zuletzt haben wir im Sommer 2023 mit den Planungen für eine Wüstentrekkingtour mit Abdou begonnen. Und dann kam das Erdbeben. Wir haben ihn unmittelbar nach der Katastrophe angerufen und waren erleichtert, dass die Familie keine Opfer zu beklagen hatte. Der materielle Schaden wurde von Abdou in seiner moslemischen Bescheidenheit runtergespielt. Er ist aber bei einem Videotelefonat mit uns durch sein zerstörtes Haus gegangen. Wir konnten das Ausmaß erkennen.
Er hat uns ermutigt, Ende Oktober trotzdem zu kommen, die Wüstentour zu machen. Mit dem festen Wissen, ihn und seine Familie damit zu unterstützen, hat uns die Entscheidung leichter gemacht. Wir hatten schon im Herbst 2023 eigene Spenden und die von weiteren deutschen Freunden nach Marokko gebracht.
Dann haben wir eine Spendenaktion gestartet. Unser Ziel war es eine mindestens viertstellige Spendensumme persönlich in Imlil an Abdou zu übergeben.
Wir haben Spenden mit unseren Vorträgen vergangener Radreisen gesammelt. Wir haben von Freunden zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen gesammelt. Und auf unserer Tour mit dem Fahrrad nach Marokko haben zahlreiche hilfsbereite Menschen, denen wir begegneten, spontan großzügig die Spendensummen erhöht. Letztlich konnten wir über ein eigens eingerichtetes Spendenportal und unserer eigenen Aufrundung Abou 2.000 Euro überreichen.
Lieben Dank für eure Spenden,
Sabine und Klaus
Erdbeben, Fluten oder Stürme bedrohen das Leben vieler Menschen, vor allem vieler Kinder. Katastrophen oder akute humanitäre Krisen sind auch die Folge von Kämpfen, Bürgerkriegen oder Epidemien. Die schnelle Hilfe in Notfällen ist ein Teil der Arbeit von Save the Children. Save the Children ist die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Save the Children setzt sich ein für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet. Eine Welt, in der alle Kinder gesund und sicher leben und frei und selbstbestimmt aufwachsen können.
In krisengefährdeten Regionen helfen sie den Menschen auch durch Vorsorge, sich auf mögliche Katastrophen vorzubereiten. Und nach Ende des Noteinsatzes unterstützen sie sie dabei, ihr Leben wieder aufzubauen.
Wir wollten auf unserer Radreise von Rhodos ins Saarland auf diese Kinderrechtsorganisation aufmerksam machen.
Save the Children arbeitet gemeinnützig und ist mit dem Spendensiegel des DZI ausgezeichnet, was bedeutet, dass nur ein geringer Teil der Spende für die Verwaltung der Organisation genutzt wird. Der Großteil der Spende kommt da an, wo er ankommen soll. Seit 103 Jahren ermöglichen sie Kindern gesund und sicher aufzuwachsen und geben ihnen eine Zukunft.
Wir hatten uns aus aktuellem Anlass (Erdbeben in der Türkei und Syrien) für die NOT- UND KATASTROPHENHILFE von Kindern entschieden.
Insgesamt sind 440 Euro an Spendengeldern an Save the children eingegangen.
Lieben Dank für eure Spenden,
Sabine und Klaus
Es gibt keinen Plan B. Die Erderwärmung, verursacht durch viele Tätigkeiten des Menschen, die CO2 freisetzen, wird unser Klima irreparabel verändern. Erhöht sich die mittlere Temperatur über 1,5 Grad, drohen katastrophale Folgen. Die Klimakrise gefährdet die Existenz der gesamten Menschheit. Schon jetzt ist z.B. die Wasserknappheit überall spürbar.
Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen unterstützt, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden, z.B. Brunnenprojekte fördert, Bäume pflanzt, über verbesserte Anbaumethoden fortbildet und bei Katastrophen lebensrettende Nothilfe leistet. Das Ziel von Oxfam ist: eine gerechte Welt ohne Armut.
Wir wollten auf unserer Radreise vom Nordkap nach Malta längs durch Europa darauf aufmerksam machen, wie gut es die Menschen in den Ländern unserer Tour haben, verglichen mit den Menschen in Ländern ohne Verwirklichung von Menschenrechten wie das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
Alle, die uns digital auf unserer Reise vom Nordkap nach Malta begleitet haben, haben wir um eine kleine Spende an Oxfam gebeten. Mit einem Euro kann z.B. ein Baum gepflanzt werden, mit 25 € ein solar betriebener Brunnen gebaut werden. Die Spendengelder wurden ausschließlich auf das Konto von Oxfam überwiesen.
Insgesamt sind 1.350 Euro an Spendengeldern an Oxfam eingegangen.
Lieben Dank für eure Spenden,
Sabine und Klaus
Bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle landen in den Ozeanen und sind im Meer nahezu unvergänglich, langsam zersetzen sie sich durch Salzwasser und Sonne und werden zu Mikroplastik.
Die Meere sind voll davon. In jedem Quadratkilometer der Meere schwimmen hunderttausende Teile Plastikmüll und kosten jedes Jahr zehntausende Tiere das Leben. Mikroplastik ist längst durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette gelangt.
Es ist höchste Zeit zu handeln, neben der Vermeidung von Plastik muss aber auch der Müll aus den Ozeanen beseitigt werden. Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo), mit Sitz in München hat mit der “Maritimen Müllabfuhr” ein Konzept entwickelt, wie man Gewässer weltweit von Plastikabfällen (aber auch Öl und Chemikalien) sammelt und nachhaltig verwertet.
Wir wollten auf unserer Radreise vom Nordkap nach Malta längs durch Europa auf die Projekte von One Earth – One Ocean e.V. aufmerksam machen.
Alle, die uns digital auf unserer Reise vom Nordkap nach Malta begleitet haben, haben wir um eine kleine Spende an oeoo gebeten. Mit jedem Euro können die Ozeane etwas sauberer werden. Die Spendengelder wurden ausschließlich auf das Konto von oeoo überwiesen.
Insgesamt sind 900 Euro an Spendengeldern an One Earth – One Ocean e.V. eingegangen.
Lieben Dank für eure Spenden,
Sabine und Klaus



